Abschied von Perth, Penguin Island und Delfine


Niemals hätte ich gedacht, dass mir der Abschied von Perth so schwer fallen wird. So schwer, dass ich sogar ein paar Tränchen vergießen musste. Ich habe hier unglaublich großartige Menschen kennengelernt, die mein Leben nicht nur bereichert, sondern auch noch (!) schöner gemacht haben. Und genau diese Menschen, meine unfassbar tollen Arbeitskollegen, muss ich nun zurücklassen – zum Glück aber mit der Aussicht auf ein Wiedersehen.

Zurücklassen muss ich auch meine Arbeit im Café (The Little Pantry in Subiaco), die zwar unglaublich anstrengend war, mir aber auch großen Spaß gemacht und bei der ich wiederum viele tolle Menschen getroffen habe. Alles in allem war unser Leben in Perth eine großartige Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Heute morgen war es dann so weit: Wir haben unsere Rucksäcke nach 7 Monaten wieder gepackt und in unser Mietauto verfrachtet. Etwa 3 Stunden später sind wir dann in Busselton, einem kleinen Ort südlich von Perth angekommen. Hier bleiben wir bis Samstag und schauen uns in der berühmten Margaret-River-Region um, die für ihre tollen Weine, Käse und Schokolade bekannt ist (Schlemmer-Himmel 🙂 ).

Wer uns auf Facebook und Instagram folgt, hat schon gesehen, wer uns am Wochenende den Abschiedsschmerz versüßt hat: niedliche Pinguine und Delfine. Wir haben nämlich mit Rockingham Wild Encounters einen Ausflug nach Penguin Island gemacht und uns dort wilde Delfine, Seelöwen und gerettete und wieder aufgepäppelte Pinguine angeschaut. Die winzige Insel an sich ist ein Naturschutzgebiet, auf der auch wilde Pinguine leben. Die jagen aber tagsüber im Meer und kommen erst abends wieder auf die Insel.

Auf dem Weg zum Boot mussten wir durch gefährliches Terrain...
Auf dem Weg zum Boot mussten wir durch gefährliches Terrain…
...wurden aber dann mit diesen herrlichen Aussichten belohnt...
…wurden aber dann mit diesen herrlichen Aussichten belohnt…
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Seelöwen
Seelöwen

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Einen Tag später haben wir dann mit Rottnest Express eine Whale-Watching Tour gemacht und tatsächlich Buckelwale beobachten können. Ein Junges war sogar ziemlich verspielt an dem Tag und ist immer wieder aus dem Wasser gesprungen. Fotos davon kann ich euch leider nicht zeigen, denn ich mache grundsätzlich keine Bilder bei Wal-oder Delfin-Touren. Ich möchte die Tiere mit meinen eigenen Augen sehen und jeden Moment genießen. Da sich diese Tiere nicht sehr lange zeigen und man immer wieder darauf hoffen muss, dass sie wieder im Blickfeld auftauchen, bin ich bei solchen Touren immer sehr konzentriert und darauf bedacht, ja nichts zu verpassen. Eine Kamera würde mich da nur stressen und mir das Erlebnis verderben. Wie gesagt: Ich möchte diese beeindruckenden Tiere mit meinen eigenen Augen und nicht durch eine Kameralinse hindurch sehen. Ihr müsst mir also einfach glauben, dass wir Wale gesehen haben, denn anders als bei der Delfin-Tour, hat der Veranstalter hier keine (Beweis-)Bilder geschossen.


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