Australien: Unsere Tipps für Melbourne

Melbourne ist eine Stadt, in der wir uns beide vorstellen könnten, zu leben (wenn da nicht die riesige Entfernung zur Heimat und die gefährlichen UV-Strahlen wären). Dort gibt es viele tolle Cafés, großartige Frühstücks-Möglichkeiten, den wundervollen Queen-Victoria-Markt, Strände, coole Stadtviertel und kostenlose öffentliche Verkehrsmittel in der Innenstadt.

Hinkommen: Wir sind von Sydney aus mit dem Nacht-Zug nach Melbourne gefahren. 9 Stunden hat das gedauert. Geweckt wurden wir morgens mit der Durchsage: „Icecream for breakfast? No dramas!“. Ich hatte ja schon erwähnt, dass das Zugpersonal in Australien nicht nur sehr freundlich, sondern auch super witzig ist…

In Melbourne haben wir erst einmal in einem der unzähligen tollen Cafés gefrühstückt – und zwar im Hash Specialty Coffee in der Innenstadt (heißt in Australien CBD). Die Waffeln kann ich sehr empfehlen 🙂 .

Danach haben wir uns mit der historischen kostenlosen Straßenbahn einen ersten Überblick über das Stadtbild verschafft.

Frühstück im Hash Café
Frühstück im Hash Café
Mit der kostenlosen alten Bahn durch die Innenstadt
Mit der kostenlosen alten Bahn durch die Innenstadt

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Es lohnt sich am Parlament auszusteigen und dort an einer der kostenlosen Führungen teilzunehmen, die mehrmals täglich stattfinden. In dem Parlament hielt die Regierung von Gesamt-Australien übrigens ganze 26 Jahre lang ihre Sitzungen ab, bevor sie nach Canberra, der heutigen Hauptstadt, umzog.

Der Mann auf dem Aufsteller sorgt bei Sitzungen für Ruhe und Ordnung
Der Mann auf dem Aufsteller sorgt bei Sitzungen für Ruhe und Ordnung

Nach der Besichtigung empfehlen wir die Degraves Street, die sich ebenfalls im Stadtzentrum befindet. Dort reiht sich ein kleines Restaurant bzw. Café an das nächste – sehr sehenswert, selbst wenn man am Ende nichts kauft.

Nicht weit entfernt von der Innenstadt befindet sich der Queen Victoria Market, durch dessen unzählige Stände ich stundenlang schlendern könnte. Wir legen euch einen Besuch kurz vor Ladenschluss ans Herz, denn dann senken die meisten Obst- und Gemüsehändler die Preise drastisch. Falls ihr auf dem Markt Kaffeedurst verspürt, schaut unbedingt bei Market Lane Coffee vorbei. Dort haben wir erstklassigen Single-Origin-Filterkaffee bekommen.

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Wer so wie wir gerne Minigolf spielt, sollte außerdem einen GlowGolf-Abend (Docklands) einplanen. Wir hatten viel Spaß dort – war mal was anderes 😉 .

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Kommen wir zu unseren Lieblingsvierteln in der Stadt: Fitzroy und St. Kilda. Fitzroy hat mich ein bisschen an dass Hamburger Schanzenviertel erinnert (etwas heruntergekommen, aber mit vielen coolen Shops) und in St. Kilda gibt es neben dem Luna Park und der Matcha Mylkbar (leckeres veganes Frühstück in der Acland Street) auch Strände zum Entlangspazieren und Pinguine. In der Matcha Mylkbar ignoriert ihr am besten den Kaffee (denn normale Milch gibt’s da nicht und der Espresso ist ziemlich sauer) und konzentriert euch auf die leckeren Smoothies. Essenstechnisch waren wir begeistert von der Italy- und California-Bowl sowie von den Eggs on Toast (vegane Eier aus Kokosmilch und irgendetwas mit Süßkartoffel). Beim zweiten Besuch (ja, wir als bekennende Fleisch und Käse-Liebhaber waren gleich 2 Mal vegan frühstücken) hat uns die Japan-Bowl (ist am Ende doch „nur“ ein Salat mit Matcha-Nudeln) leider etwas enttäuscht. Das Menü des Cafés findet ihr hier. Übrigens: Vor gar nicht so langer Zeit hat dort die Hemsworth-Familie gefrühstückt (ihr wisst schon, Liam und Chris aka Gale aus „Die Tribute von Panem“ und Thor 😉 ).

Frühstück in der Matcha Mylkbar (oben die Japan- und unten die Italien-Bowl)
Frühstück in der Matcha Mylkbar (oben die Japan- und unten die Italien-Bowl)
Luna Park in St. Kilda
Luna Park in St. Kilda
Aussciht auf St. Kilda von unsererAirbnb-Wohnung
Aussicht auf St. Kilda von unserer Airbnb-Wohnung
Skyline von Melbourne von St. Kilda
Skyline von Melbourne von St. Kilda
Ein Pinguin!
Ein Pinguin!

Nicht weit von St. Kilda befindet sich der Brighton Beach, den ihr unbedingt besuchen solltet. Dort gibt es nämlich viele kleine bunte Strand-Hütten zu bewundern 🙂 .

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Etwas zu meckern haben wir dann doch an der Stadt: Es ist nicht möglich, die öffentlichen Verkehrsmittel ohne eine myki-Karte zu nutzen (außer ihr befindet euch in der kostenlosen Zone im CBD). Für die Karte müsst ihr mindestens 13,80 AUS-Dollar hinlegen (!!!) – selbst wenn ihr nur eine kurze Strecke fahren wollt. Und das ist dann doch ziemlich frech, liebes Melbourne!

Von Melbourne aus ging es für uns mit einem Tiger-Air-Flug nach Tasmanien. Zum Flughafen gekommen, sind wir mit dem Skybus, der 19 AUS-Dollar pro Person kostet und etwa 20 Minuten bis zum Flughafen braucht.

Nach 12 Tagen in Tasmanien sind wir von Melbourne aus noch die Great Ocean Road abgefahren. Wie das so war, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

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