Doi Inthanon: Auf dem höchsten Berg Thailands

2.565 Meter hoch ist der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands. Auf den wollten wir rauf. Aber diesmal sind wir den bequemen Weg gegangen – wir sind im Rahmen einer Ganztagestour mit einem Minivan hochgefahren. Was uns da oben erwartete, verrate ich euch später.

Zunächst einmal haben wir nämlich in einem Dorf im Doi Inthanon Nationalpark Halt gemacht und uns dort die Reisfelder, die traditionellen Hütten und selbstgewebten Kleider und Tücher angeschaut. Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, besteht das Dach dieser Hütte aus Blättern (!). Diese Dächer haben wir in Nordthailand immer mal wieder gesehen. Ich finde das unglaublich. Blätter!

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Reisfelder
Reisfelder

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Danach ging es weiter zu einem Wasserfall. Wasserfälle gibt’s ja in Asien überall und man kommt eigentlich nicht an ihnen vorbei. Sie sind auch immer ganz schön anzuschauen, aber wirklich vom Hocker haben sie uns bis jetzt kaum gerissen. Aber diese beiden waren wirklich toll. Wunderschöne Wasserfälle!

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Den nächsten Stop haben wir bei dem Rojal Project eingelegt. Neben vielen hübschen Blumen werden dort Gemüse und Kaffee (schmeckt super) angebaut. Initiiert hat das Ganze der König von Thailand – daher auch der Name Rojal Project.

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Auf dem Weg zum Gipfel sind wir auch an den beiden königlichen Pagoden vorbeigekommen. Sie wurden von der thailändischen Air Force anlässlich der 60. Geburtstage König Bhumibols (1987) und seiner Königin (1992) errichtet. Wirklich gesehen haben wir die Pagoden allerdings nicht. Sie verschwanden leider völlig in einer grauen Nebelsuppe  Wir können euch daher nur zeigen, wie es in den Pagoden aussah.

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Auf der Spitze des Berges angekommen, war die Aussicht nicht besser. Wir haben irgendwie Pech mit solchen Aussichtspunkten auf Bergen (siehe Bromo). Oder könnt ihr hier etwas erkennen?

"Tolle" Aussicht am Aussichtspunkt
„Tolle“ Aussicht am Aussichtspunkt

Die Tour hat uns inklusive Mittagessen und Wasser 900 Baht pro Person gekostet (ca. 25 Euro). Nicht ganz billig, aber es hat sich gelohnt.

Am nächsten Tag haben wir dann den nächsten Berg erklommen – allerdings wieder nicht zu Fuß. Unser Ziel war das Wat Phra That auf dem Doi Suthon, einem 1.676 Meter hohen Berg, der ca. 15 Kilometer von Chiang Mai entfernt ist. Weil uns die Fahrt mit einem Bemo 400 Baht gekostet hätte (einfach), haben wir uns einfach ein Moped für 200 Baht am Tag (5,50 Euro) ausgeliehen und sind selber hingefahren.

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Helm-Selfie auf dem Weg zum Wat Phra That

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Auf dem Rückweg haben wir noch eine ganz besondere Entdeckung gemacht – leider mitten auf der Straße. Dieser Skorpion wollte die Straße überqueren. Als ein Auto direkt an ihm vorbeirauschte und ihm um haaresbreite verfehlte (ich konnte in dem Augenblick gar nicht hinsehen), ging er in Kampfstellung (wir glauben zumindest, dass das seine Kampfstellung war). Mit erhobenem Stachel blieb er dann mitten auf der Straße stehen und rührte sich nicht. Einen Skorpion in freier Wildbahn – wann sieht man so etwas schon mal?

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So, das waren unsere Eindrücke aus Chiang Mai. Wir hoffen, wir haben euch die Stadt schmackhaft gemacht, denn eine Reise in den Norden Thailands und nach Chiang Mai lohnt sich!

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