Laos: Gibbon Experience und Reisezeit


Bevor ich euch hier auf dem Blog ausführlich von Perth vorschwärme (ja, es ist fantastisch hier), möchte ich erst einmal das Kapitel Asien abschließen. Heute geht es noch einmal um Laos. Das Land, in dem wir ziemliches Pech hatten. Zur Erinnerung: Wir mussten mitten in der Nacht vor Bettwanzen Reißaus nehmen, schafften es partout nicht, nach Savannakhet zu kommen, ich habe meinen Sonnenhut beim Fahrradfahren auf Don Khon verloren, eine Maus hat ein Loch in meinen Rucksack gebissen und meine geliebten Oreos gefressen und wir sind vielen unfreundlichen Menschen begegnet. Aber wir hatten auch schöne Tage in Laos. Von Vang Vieng, Phonsavan und Pakse waren wir begeistert.

Vang Vieng
Vang Vieng

Ihr wundert euch vielleicht, warum wir DEN Touri-Ort schlechthin nicht angesteuert haben: Luang Prabang. Haben wir nicht, weil wir dort vor 2,5 Jahren schon waren. Luang Prabang hat uns damals super gefallen. Dort gibt es super leckere Sandwiches (mit Avocado und Hühnchen) und frische Fruchtsäfte für jeweils einen US-Dollar (zumindest war das im Herbst 2013 so). Außerdem sind die Sonnenuntergänge, die man vom Berg Phou Si aus wunderbar beobachten kann, wunder-wunderschön!

Fruitshake_Sandwich_Luang_Prabang_Laos_travel2eat

Aussicht vom Berg Phou SI
Aussicht vom Berg Phou Si
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Unser absolutes Laos Highlight war allerdings (und ist es immer noch) die Gibbon Experience im Norden des Landes. Im Oktober 2013 sind wir von Nord-Thailand aus über die Grenze gegangen und in Houay Xai gelandet. Dort startet die Gibbon Experience. Wir hatten uns damals bereits von Deutschland aus per Mail angekündigt, was aber unnötig war, denn unsere Gruppe bestand aus uns beiden und 2 Guides. Zwei Tage lang sind wir durch den laotischen Dschungel gewandert bzw. an den Zip Lines hängend über ihn geschwebt. Übernachtet haben wir in einem Baumhaus mitten im Dschungel – ganz allein. Gibbons, die niedlichen Affen, haben wir nicht gesehen. Aber dafür hatten wir eine wahnsinnig tolle Zeit mitten im Urwald. Infos zu dieser Tour findet ihr auf http://www.gibbonexperience.org/ .

Der laotische Dschungel
Der laotische Dschungel
Aussicht vom Baumhaus
Aussicht vom Baumhaus
Dusche im Baumhaus mit Wahnsinns-Ausblick
Dusche im Baumhaus mit Wahnsinns-Ausblick
Unser Nachtlager im Baumhaus
Unser Nachtlager im Baumhaus

In diesem Jahr waren wir im Februar in Laos – zur Trockenzeit. Wer zu den 4.000 Inseln möchte, der sollte diese Zeit der Regenzeit vorziehen. Denn in der Regenzeit gibt es nicht nur viel mehr Mosquitos, sondern dann verwandelt sich der Mekong auch in eine reißende Schlammbrühe (haben wir zumindest so gelesen). Dafür sieht das Land während der Regenzeit hübscher aus und nicht so vertrocknet, wie wir es erlebt haben.

Trockenzeit in Laos
Trockenzeit in Laos

Zu guter Letzt: Das Essen. In Laos gibt es überall Klebereis in kleinen Bambuskörbchen, der hervorragend zu dem laotischen Nationalgericht passt: Lab. Lab ist eine Art scharfer Fleischsalat mit Minze. Am besten schmeckt es mit Schweinefleisch (Rindfleisch ist zu zäh, Hühnchen zu trocken). Es gibt auch Papayasalat, allerdings schmeckt der nicht so gut wie in Thailand, denn die Laoten lassen meistens die getrockneten Shrimps und die Erdnüsse weg. Sie benutzen auch eine andere Soße.

Lab mit Klebereis im Other-Side-Restaurant in Vang Vieng
Lab mit Klebereis im Other-Side-Restaurant in Vang Vieng

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