Reise-Update: Hallo aus Sibu


Wir sind weiter gezogen. Und zwar zwei volle Tage lang. Von Miri aus (Berichte zu Miri folgen noch) wollten wir Richtung Süden über Sibu nach Kuching fahren. Da in der Gegend aber der Batang Rejang fließt, der „Amazonas von Borneo“, hatte uns Frau Lee, die Besitzerin unseres Hostels in Miri, vorgeschlagen, mit dem Boot nach Sibu zu reisen.

Express-Boot im Batang Rejang
Express-Boot im Batang Rejang

Sie hat außerdem den Kontakt zu Daniel Levoh hergestellt (er wird auch im Lonely Planet Südostasien erwähnt). Er hat ein Guesthouse in Belaga (Ausgangspunkt der Flussfahrt) und einen Fahrer organisiert, der uns von Bintulu nach Belaga gebracht hat.

Ja, das sind jetzt sehr viele Städtenamen und die Tour war auch ein bisschen umständlich – aber sie hat sich gelohnt.

Der Reihe nach: Von Miri aus haben wir den Bus Richtung Süden nach Bintulu genommen. Die 4-stündige Fahrt hat uns 20 RM p.P. (ca. 5 Euro) gekostet. Von dort aus habe ich dann Daniel Levoh angerufen (von einem öffentlichen Telefon – sowas gibt’s hier noch), der uns einen Fahrer geschickt hat. Mit ihm ging es dann vier Stunden in einem Pickup nach Belaga (60 RM p.P.). Als die letzte halbe Stunde anbrach, meinte unser Fahrer: „Jetzt kommt die Achterbahn“ – und er hat nicht übertrieben. Belaga liegt im Hochland und die Straße dahin geht immer abwechselnd steil bergauf und dann wieder steil bergab. Die Landschaft ist dabei atemberaubend schön. Alles ist grün – keine Stadt weit und breit.

Aussicht aus unserem Zimmer
Aussicht aus unserem Zimmer

In Belaga hat uns dann Daniel Levoh in Empfang genommen und uns unser Zimmer mit Ausblick gezeigt (50 RM pro Nacht). Der Ausblick war wirklich toll, das Zimmer eher so naja. Es war die erste Nacht, in der wir unser Moskito-Netz aufgehängt haben. Die Toilette/Dusche war auch wieder mal suboptimal… Aber es war ja nur für eine Nacht.

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Am nächsten Morgen ging es um 7:30 Uhr mit dem Express-Boot (oder auch mit dem „fliegenden Sarg“, wie es im Lonely Planet steht) für 55 RM p.P. nach Kapit (letzte Station vor Sibu).

Unser Frühstück haben wir uns übrigens zum Mitnehmen gekauft – und das sah dann so aus…

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Das Essen war sehr lecker und da Basti Reisebesteck dabei hat, konnten wir die Nudeln auch problemlos essen.

Von Kapit aus haben wir gleich das nächste Boot um 12:30 Uhr Richtung Sibu genommen. Unser Gepäck wurde übrigens aufs Dach gelegt 😉 .

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Nach drei weiteren Stunden Fahrt waren wir dann endlich in Sibu und die Anstrengungen der Reise wurden mit einem super (schon fast luxuriösem) Hotel belohnt. Für 55 RM pro Nacht haben wir im River Park Hotel ein schickes Zimmer mit Bad (juhu), in dem es sogar eine Duschkabine gibt, bekommen. Ein Fenster hat das Zimmer allerdings nicht – aber man kann ja nicht alles haben 😉 .


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