Sydney: Was uns enttäuscht hat


Mh, das ist ja winzig. Und irgendwie hässlich. Voll altbacken. Das sieht im Fernsehen immer viel hübscher und größer aus (auf unseren Bildern übrigens auch). Ich bin enttäuscht.

Das war sie – unsere Reaktion auf das berühmte Opernhaus in Sydney. Es ist wirklich kein schönes Gebäude. Wirklich nicht. Und ganz besonders nicht von Innen (also zumindest der Eingangsbereich). Da sieht es aus wie ein alter Bunker.

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Die Harbour Bridge vom Viertel The Rocks
Die Harbour Bridge vom Viertel The Rocks

Sydney an sich hat uns allerdings ziemlich gut gefallen. Nach Perth und Brisbane, war die Stadt mal was ganz anderes. Dort gibt es nämlich plötzlich Viertel, die ziemlich „abgefuckt“ aussehen (mir fällt einfach kein besserer Ausdruck ein). Ein bisschen wie mache Gegenden in Berlin oder Hamburg. Mit vielen kleinen Shops und Cafés. Echt toll!

Gewohnt haben wir in einem Airbnb-Apartment in dem Stadtteil Alexandria (Frühstücks-Tipp: The Copper Mill). Die Gegend können wir sehr empfehlen, denn von dort ist es nicht weit bis zum angesagten Viertel Newtown, wo es viele kleine Läden, Restaurants, Bars und Cafés gibt.

Häuser in Newtown
Häuser in Newtown

In der Innenstadt, dem CBD, wechseln sich Wolkenkratzer mit viele super schönen alten Gebäuden ab (so war das auch schon in Perth). Dort sind wir übrigens zufällig an einem Thai-Restaurant vorbeigekommen, das zur Straße hin authentische Thai-Nachtische verkauft (Sticky Rice mit Mango etc.). Dahinter (hinter dem Tuk Tuk) befindet sich ein sehr hübsches kleines Restaurant, indem wir tatsächlich einen authentischen Papayasalat und sogar mein geliebtes Khao Soi bekommen haben.

Apropo asiatisches Essen: In Chinatown gibt es einen Asia-IGA bei Paddy’s Market, in dem es eine riesige Auswahl an Kaya gibt (Kaya ist eine Kokosmarmelade). Können wir sehr empfehlen 🙂 .

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Ganz nett, aber nicht wahnsinnig toll fanden wir den berühmten Bondi Beach. Ganz ehrlich: Da sind die Strände in Perth bzw. Western Australia 1000 Mal schöner! Aber die Bondi Walks an der Küste entlang bieten tolle Aussichten.

Was wir in Bondi wieder einmal vermisst haben: Schattenplätze am Strand. Das scheint es in ganz Australien nicht zu geben. Obwohl im Fernsehen ständig auf Hautkrebs hingewiesen wird und Australier angeblich schon von klein auf eingebläut bekommen, niemals ohne Sonnencreme, Hut und Sonnenbrille das Haus zu verlassen, liegen sie dann in Badebekleidung in der prallen Mittagssonne.

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Ganz nett ist es auch in Manly. Der Stadtteil liegt eine 30 minütige Fährfahrt vom Sydney Harbour entfernt und bietet u.a. einen schönen Weg am Wasser entlang. Als wir dort waren, hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, denn es war super bewölkt. Bilder habe ich daher keine für euch. Nur einen Tipp: Sonntags kostet die 30-minütige Fährfahrt mit der Opal-Karte weniger und man hat von der Fähre aus einen super Blick auf den Hafebn und die Skyline.

Unser Highlight während unseres Sydney-Aufenthalts waren allerdings die 2 Zugstunden entfernten Blue Mountains. Dazu erfahrt ihr im nächsten Beitrag mehr.


2 Gedanken zu “Sydney: Was uns enttäuscht hat

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