Tainan: Tempel, Nachtmarkt und Riesenmelonen

Tainan ist die älteste Stadt Taiwans und war auch mal die Hauptstadt des Landes. Ein Besuch lohnt sich, weil man wunderschöne alte Tempel besichtigen kann, etwas über die Geschichte Taiwans lernt (zum Beispiel im Fort Anping) und auf dem Nachtmarkt herrlich schlemmen kann.

Der Reihe nach: Ein Zug hat uns von Chiayi ins 45 Minuten entfernte Tainan gebracht (107 NTD pro Person, knapp drei Euro). Eingecheckt haben wir im Prince Hotel, das wir wieder einmal vorgebucht hatten.

Für 23 Euro die Nacht haben wir dort ein schönes Zimmer mit Bad bekommen und konnten im Straßenrestaurant nebenan frühstücken. Und die Frühstücks-Auswahl war wirklich sensationell. Es gab verschiedene Sandwiches, taiwanesische Omeletten, Baozis (eine Art gefüllter Hefekloß), Tee, Suppe und noch vieles mehr.

Schwarzer Eistee und Sandwiches
Schwarzer Eistee und Sandwiches
Taiwanesische Omletts
Taiwanesische Omeletten

An unserem ersten Tag in der Stadt haben wir sehr viele Tempel besichtigt. Im Gegensatz zu den freundlichen und ausgeglichenen Gesichtern in buddhistischen Tempeln, sieht man in chinesischen meist nur Figuren von bärtigen Männern, die grimmig gucken. Manchmal sind sind sie rot oder grün.

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Während unserer Tempeltour sind wir an einer wahnsinnig engen Gasse vorbeigekommen, die zu einem Café führt: dem Narrow Door Cafe. Das Café an sich ist sehr süß und der Weg dahin originell, allerdings sind die Preise viel zu hoch.

Diese schmale Gasse führt zum Narrow Door Cafe
Diese schmale Gasse führt zum Narrow Door Cafe

Deswegen haben wir uns lieber einen leckeren Fruchtshake an einem der vielen Stände in der Stadt gekauft.

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Abends ging es dann auf den Nachtmarkt, der wirklich toll war. Es gab unter anderem eine Wurst im Hühnchen-Mantel (ja, ganz genau), Reiskuchen, Nudeln mit Mais und Käse, kleine Pudding-Teilchen (hat geschmeckt wie die portugiesischen Pastéis de Belém) und Riesenmelonen.

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So, das war’s auch schon zu Tainan. Falls ihr mal Fragen zu einer Stadt haben solltet, könnt ihr uns natürlich gerne kontaktieren – über unser Kontaktformular oder in einem Kommentar oder über Facebook.

Wir müssen jetzt in den Bus steigen, der uns von Mui Ne nach Hoi An bringt, wo Bastis Mama schon auf uns wartet (zur Erinnerung: Wir sind mittlerweile in Vietnam).

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