Tasmanien: das Männer- und Jungen-Gefängnis Port Arthur und die Wineglass Bay

Weiter geht‘s hier auf dem Blog mit 2 Ausflugs-Tipps für das wunderschöne Tasmanien. Da wäre zunächst einmal das ehemalige Gefängnis Port Arthur – wir haben von Hobart aus einen Tagesausflug zu der knapp 100km entfernten Halbinsel gemacht.

Auf dem Weg sind wir an einem kleinen Kaffeewagen vorbei gekommen, dem Cube Café (ist am Straßenrand ausgeschildert). Der Kaffee wird lokal geröstet und schmeckt wirklich ausgezeichnet. Und die Aussicht auf die Pirate Bay ist einfach wunderschön.

Cube
Cube

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In Port Arthur angekommen, mussten wir uns erst einmal für eine Ticketoption entscheiden: Wir haben am Ende insgesamt 100 AUS-Dollar für eine Einführungstour (ca. 40 Minuten), eine 30-minütige Hafenrundfahrt und eine geführte Tour auf dem Point Puer (dem ehemaligen Jungen-Gefängnis), gezahlt. Alle Karten sind 2 Tage gültig (das Gelände ist riesig, aber wir haben an einem Tag das Wichtigste gehört und gesehen). Alles in allem war das ein super interessanter Ausflug, die Guides waren toll und wir haben wieder einmal viel dazugelernt.

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Wohnraum eines ehemaligen Gefängnis-Aufsehers
Wohnraum eines ehemaligen Gefängnis-Aufsehers
Point Puer - hier mussten die Jungen jeden Morgen zum Frühsport und Waschen antreten
Point Puer – hier mussten die Jungen jeden Morgen zum Frühsport und Waschen antreten

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"Kühlschrank" von point Puer
„Kühlschrank“ von Point Puer

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop am Eaglehawk-Neck eingelegt. Das ist ein sehr schmaler Landstreifen, der Tasmanien mit der Halbinsel Port Arthur verbindet. Dort hat man früher Hunde positioniert, damit die Gefangenen keine Chance hatten, zu fliehen.

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Die Wineglass Bay haben wir uns auf dem Weg von Hobart nach Launceston – das ist die zweitgrößte Stadt in Tasmanien – angeschaut. Hierfür solltet ihr ein bisschen Zeit einplanen, denn es gibt dort eine wunderbare Wanderstrecke, die an der Küste entlangführt. Weil wir zu spät dran waren, konnten wir nur bis zum Wineglass Bay Lookout und bis zur Bucht selber laufen. Wein gibt es dort übrigens nicht, dafür aber tolle Aussichten 😉 .

Außerdem haben wir einige wilde Wallabys und auch eine Schlange gesehen. Diesmal war es allerdings keine „harmlose“ Python, sondern die super giftige Tigerschlange. Die ist aber zum Glück nur vor uns über den Weg geschlängelt und hat dann das Weite gesucht (genauso wie ich übrigens).

Um zur Wineglass Bay zu gelangen, müsst ihr 24 AUS-Dollar pro Auto Eintritt zahlen (für den Freycinet Nationalpark). Es lohnt sich!

Auf dem Weg zur Wineglass Bay...
Landschaft auf dem Weg Richtung Norden (zur Wineglass Bay) …

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Begrüßung auf dem Parkplatz bei der Wineglass Bay :)
Begrüßung auf dem Parkplatz bei der Wineglass Bay 🙂
Wineglass Bay Lookout
Wineglass Bay Lookout

 

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Apropo Tiere: Leider haben wir in Tasmanien sehr oft (zu oft) tote Tiere am Straßenrand gesehen 🙁 . Unter anderem auch einen Tasmanischen Teufel (einen lebenden haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen, aber die Tiere sind auch nachtaktiv). Ihr solltet also immer schon vorsichtig fahren.

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Am Straßenrand entdeckt haben wir aber auch etwas sehr erfreuliches: ein Echidna. Die sehen aus wie kleine Igel, nur mit einem Schnabel. So süß!

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