Unser Flug nach Singapur mit Qatar Airways

Der letzte Blogeintrag ist schon viel zu lange her. Aber ich habe es bis jetzt einfach nicht geschafft, zu schreiben. Wir haben unsere Singapur-Tage ziemlich vollgestopft und waren von früh bis spät abends unterwegs. Wir hatten uns zwar vorgenommen, alles entspannt anzugehen und nicht von einem zum anderen zu hetzen, aber Singapur ist teuer. Für eine Nacht in unserem Hostel in Little India zahlen wir 59 S$ (Singapur Dollar)! Und weil wir sparen wollen bzw. müssen, möchten wir hier nicht allzu lange bleiben – aber trotzdem alles sehen.

Doch bevor ich von unseren Eindrücken und Erlebnissen in Singapur berichte, möchte ich erstmal etwas über unseren Flug mit Qatar Airways schreiben. Für mich war es der erste Flug mit dieser Airline. In den vergangenen Jahren sind wir mit Emirates geflogen – und ich war sofort begeistert von dem Service, dem Essen und dem Flugzeug. Auch Qatar Airways bietet einen super Service und das Essen war (bis auf zwei Dinge, die mir nicht geschmeckt haben) ebenfalls lecker.

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Wir sind von München aus nach Doha geflogen und von dort ging es dann etwa drei Stunden später weiter nach Singapur. Beide Male sind wir überpünktlich angekommen.

Der Reihe nach: Als wir in München einchecken wollten, zog die nette Dame am Schalter erstmal ihre Augenbrauen in die Höhe. „Sie haben keine Rückflugtickets?“. Der aufmerksame Leser (;)) weiß ja, dass wir nur einen Hinflug gebucht hatten. Ihr Computer zeigte nun aber an, dass man ohne Rückflugticket von Singapur aus wieder nach Hause geschickt werden könnte. Jaja, die Asiaten haben große Angst, dass wir Ausländer nicht wieder heimkehren wollen. Naja jedenfalls hat sie mehrmals beteuert, dass sie uns glaubt (also dass wir irgendwann heimkehren wollen) und dann ihren Kollegen um Rat gefragt. Der gab dann – Gott sei Dank – sein ok und wir konnten einchecken. Mein Rucksack wog laut deren Waage übrigens 13,6 kg und Bastis 12 kg.

Im Flieger angekommen, standen wir erstmal direkt hinter der Business Class (oder war es die First Class?) . Die sieht verdammt schick aus – mit Boden in dunkler Holzoptik, Rosen und riesigen Sitzen. Aber leider mussten wir weiter nach hinten laufen.

An unserer Reihe angekommen, ist dann etwas für mich eher ungewöhnliches passiert. Weil ich so müde war (ich bin an dem Tag um 6:00 Uhr morgens aufgestanden – das ist für mich noch mitten in der Nacht), habe ich mich nicht gleich auf das Entertainment-System gestürzt und mir ganz aufgeregt die verfügbaren Filmen und Serien angeschaut. Nein, ich saß erstmal nur da. Dafür hat Basti die Filmauswahl durchgeschaut (ganz unaufgeregt 😉 ) und ich habe mitgeguckt.

Genau wie bei Emirates gab es auch bei Qatar eine super Filmauswahl – u.a. Interstellar, Wild, Birdman, Into the Woods und Unbroken. Allerdings fand ich die Bedienung von ICE (Entertainment-Sytem bei Emirates) besser, da der Touchscreen bei Qatar oft nur sehr schlecht reagiert hat. Anstatt warme Handtücher (Emirates) wurden bei Qatar verpackte Erfrischungstücher verteilt (mehr „Wellness Feeling“ verbreiten die Handtücher – Punkt für Emirates 😉 ).

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Vor dem Hauptessen haben wir einen Snack (Brotsticks mit leckerem Tomatendipp) bekommen. Die Menükarte für das Hauptessen wurde übrigens auf dem Bildschirm angezeigt (um Papier zu sparen). Wir haben beide Rindfleisch mit Kartoffelbrei und Gemüse gegessen. Dazu gab es ein Brötchen, das wirklich lecker war. Es hatte eine knusprige Kruste und war innen schön weich. Normalerweise erinnern die Flugzeugbrötchen ja eher an Pappe… Außerdem lagen noch Butter, Schmierkäse (bei Emirates war es Kiri – Kiri, Kiri, Kiri 🙂 ), ein super leckerer Erbsen-Zwiebel-Tomaten-Salat, Toblerone und ein sehr leckerer Apfel-Karamell-Kuchen auf dem Tablet.

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Zwischendurch haben die Flubegleiter dann auch noch Shortbread, Mars-Riegel und Chips verteilt und es gab auch zu jeder Zeit Getränke.

Im zweiten Flugzeug (Doha – Singapur) lagen für jeden Passagier kleine Taschen mit jeweils einer Zahnbürste und Zahnpasta, einer Schlafmaske, Socken und Ohropax bereit (definitiv ein Pluspunkt für Qatar 🙂 ).

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Allerdings waren das Dessert (Schokokuchen mit einer Creme) und der orientalische Salat beim Hauptessen nicht mein Fall. Dazu gab’s ein Milchbrötchen mit Butter, Fisch mit Gemüse und Reis für mich (Hühnchen mit Kartoffelbrei und Gemüse für Basti) und Schokolade. Das war ok. Am leckersten war der Zwischensnack: Ein Wrap und eine Beerentasche.

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Alles in allem hat es uns an nichts gefehlt und die Flugbegleiter waren sehr freundlich und aufmerksam. Genauso wie bei Emirates. Ich kann euch beide Fluglienien also wärmstens empfehlen.

P.S: Die Oh-mein-Gott-wir-machen-eine-Weltreise-Aufregung stellte sich auch im Flieger nicht ein. Sie bleibt bisher aus. Wir sind aber sehr froh und glücklich, wieder in Asien zu sein.

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