Unser Hostel und die ersten Highlights in Singapur


Morgen ist unser letzter Tag in Singapur. Es wird also höchste Zeit, dass ich euch von unseren Erlebnissen hier berichte. Und da gibt es einiges zu berichten: In vier vollen Tagen Singapur folgte ein Highlight dem nächsten. Das hätte ich so nicht erwartet. Diese Stadt bietet wirklich viel: eine beeindruckende Skyline, Großstadttrubel, Asien- und Dschungel-Feeling, sehr saubere Straßen, Parks, Strand (Sentosa), günstiges Essen in Food Courts und auch einige kostenlose Aktivitäten.

Von Anfang an: Direkt nach unserer Ankunft am Flughafen Changi haben wir uns erstmal zwei MRT-Karten geholt (auf Empfehlung meiner Schwester, die bereits ein halbes Jahr in Singapur gelebt hat). Das lohnt sich wirklich. Die Karte kostet 12 S$ pro Person – davon kann man bereits für 7 S$ mit der Bahn und dem Bus fahren. Danach kann man die Karte immer wieder aufladen (Mindestaufladewert ist 10S$). Pro Strecke haben wir immer zwischen 89 Cent und 2 S$ bezahlt. Wer sich Einzeltickets kauft, zahlt mehr.

Streetart in Little India
Streetart in Little India

Nachdem wir die Karten hatten, ging es mit der MRT nach Little India und dort liefen wir zielstrebig zu einem Hostel, das wir uns aus unserem Lonely Planet Südostasien rausgesucht hatten. Wir gehen immer so vor: Hotel/Hostel im Reiseführer raussuchen, dort nach den Preisen fragen und dann das Zimmer angucken. Soweit sind wir aber gar nicht gekommen, denn bei 70S$ pro Nacht hat es mir erstmal die Sprache verschlagen. 70S$! Für ein Hostel! Ich finde das immer noch unglaublich. In Malaysia hatte unser teuerstes Zimmer (mit eigenem Bad) 20 Euro gekostet.

Wir sind also weiter umhergestreift und haben Hotels und Hostels in der Umgebung abgeklappert. Allerdings waren wir nach dem 12 Stunden Flug ziemlich fertig und wollten nur noch duschen, essen und schlafen. Erschöpft und auch ein bisschen verzweifelt, entschieden wir uns schließlich für das InnCrowd Hostel. Hier zahlen wir 59S$ pro Nacht für ein Doppelzimmer (mit vier Betten). Das Bad teilen wir uns mit den restlichen Hostel-Gästen. Dazu ist WLAN, das Frühstück (es gibt Toast, Margarine, Marmelade und gekochte Eier) sowie Tee und Kaffee (den ganzen Tag über) im Preis mit inbegriffen.

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Unser Hostel-Zimmer, das wir auch zu zweit voll ausnutzen

Das Beste an dem Hostel: Zwei Mal pro Woche bietet InnCrowd eine kostenlose Scooter-Tour durch Singapur an. An der haben wir auch teilgenommen und es war super-anstrengend, aber auch -toll. Den ausführlichen Bericht dazu, gibt’s im nächsten Blogeintrag.

Das Hostel können wir also auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Mitarbeiter sind super freundlich, geben gute Tipps und beantworten alle Fragen.

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Zurück zu unserer Ankunft in Singapur. Nachdem wir unsere Rucksäcke im Hostel gelassen und uns frisch gemacht hatten, sind wir in den Food Court an der Little-India-MRT-Station gegangen – und das Leben war wieder schön 🙂 . Wir haben frischen Wassermelonensaft und Mangosalat vermisst. Für unsere Essen haben wir übrigens weniger als 5 S$ pro Person gezahlt.

Am nächsten Tag, also unserem ersten richtigen Tag in Singapur, sind wir sehr viel gelaufen: von Little India über Chinatown bis zum Marina Bay Sands Hotel. Und da ist mir wieder diese friedliche Vielfalt aufgefallen: Direkt neben einem chinesischen Tempel steht ein Hindu-Tempel un ein paar Meter weiter dann eine Kirche.

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Chinesischer Tempel
Hindu-Tempel
Hindu-Tempel
Kirche
Kirche

Das Marina Bay Sands Hotel ist schon sehr beeindruckend – das kann man wirklich nicht anders sagen. Aber natürlich ist es viel zu teuer für uns. Trotzdem wollte ich gerne den Infinity Pool sehen, der ganz oben auf dem „Boot“ ist. Da uns die 23 S$ pro Person für die Fahrt zum Pool zu teuer waren, habe ich versucht, uns über die Hotelfahrstühle reinzuschmuggeln. Das hat aber auch nicht geklappt, weil sich die Fahrstühle nur mit einer Chipkarte bedienen lassen. Immerhin haben wir so aber mal die Lobby gesehen. Außerdem befinden sich in dem riesigen Gebäude u.a. viele Luxus-Shops (u.a. Chanel, Dolce & Gabbana, Jimmy Choo und Balenciaga), ein Casino und Restaurants.

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Daran sind wir aber schnell vorbei gelaufen – wir müssen schließlich sparen. Also ging es für uns zurück zum Hostel. Dort haben wir dann unser Ticket für die Nacht-Safari im Zoo für 32,90S$ gekauft. Im Zoo hätten wir 39 S$ bezahlt. Da uns unsere Freunde Florian und Annette bereits vorgewarnt hatten, sind wir über zwei Stunden vor Beginn der Nach-Safari zum Zoo gefahren. Wir wollten die Feuershow sehen, die um 18:45 Uhr beginnt. Doch trotz dieser zwei Stunden haben wir es nicht rechtzeitig geschafft. Von Little India aus mussten wir nämlich erstmal mit der MRT bis zur Station Ang Mo Kio fahren. Danach haben wir bestimmt eine viertel Stunde die richtige Bushaltestelle gesucht. Mit dem Bus 138 hat es dann nochmal 40 Minuten gedauert, ehe wir beim Zoo ankamen.

Wir haben uns dann gleich bei der Zoo-Tram angestellt, die die Besucher durch den Park fährt. Dabei haben wir wirklich viele Tiere gesehen, u.a. Rehe, Büffel, Elefanten, Löwen, Hyänen und Flusspferde. Während der 40-minütigen Fahrt wird auch viel erklärt.

Slow Loris
Slow Loris

Danach sind wir die restlichen Wege abgelaufen und auch an meinem persönlichen Zoo-Highlight vorbeigekommen: Wir haben Slow Loris gesehen 🙂 . Diese Tiere sind so unglaublich süß, dass ich sie am liebsten in unseren Rucksack gesteckt hätte. Awwwwwww habe ich auch beim Anblick von den kleinen Wallabys, einem Sugar Glider, den Giant Rats und dem Sloth Bear gemacht.

Wallaby
Wallaby

Zum Abschluss haben wir uns noch die Tiershow um 21:30 Uhr angeschaut, die ganz lustig war (süße Waschbären gab’s da auch zu sehen). Alles in allem legen wir euch die Nacht-Safari sehr ans Herz (solltet ihr mal nach Singapur kommen). Der Zoo ist zwar sicherlich auch tagsüber sehr schön, aber bei Nacht ist es eben nochmal ein anderes Erlebnis. Und wir haben wirklich sehr viele Tiere gesehen. Nur zwei Arten haben sich uns nicht gezeigt.

So, das waren unsere ersten Erlebnisse in Singapur. Alles weitere erfahrt ihr in den nächsten Blogeinträgen. Dann verrate ich euch auch, wohin wir morgen fliegen.


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