Wir kochen kambodschanisch: Beef Lok Lak mit einer Kampot-Pfeffer-Soße

Unser Herd ist funktionstüchtig und die Küche nun (fast) fertig – 2 Monate nach unserem Einzug! Gut Ding will eben Weile haben 😉 . Ich hatte euch ja Rezepte mit dem besten Pfeffer der Welt versprochen. Und die gibt es heute nun endlich.

Zusammen mit dem wahnsinnig tollen Kampot-Pfeffer hat uns der liebe Ralf von Uncle`s Pepperfarm auch noch einen Rezept-Tipp mitgeschickt – und zwar für Spaghetti Carbonara mit rotem Kampot-Pfeffer. Das Rezept klingt super lecker und wir werden es auf jeden Fall sehr bald ausprobieren. Für den Blog wollten wir aber lieber etwas traditionell kambodschanisches kochen. Schließlich waren wir schon 2 Mal in diesem wundervollen Land und wir lieben traditionelle Landesküche und wollen euch diese auf keinen Fall vorenthalten. In unseren Urlauben essen wir immer ausschließlich das, was die Einheimischen auch essen. Am liebsten auf Märkten oder an kleinen Ständen. Das schmeckt ausgezeichnet und wir lernen das jeweilige Land auf diese Weise noch besser kennen.

Heute verraten wir euch also, wie einfach und schnell es geht, Beef Lok Lak mit einer Limetten-Pfeffer-Soße zu kochen. Gekocht hat übrigens der Basti – wie ich euch ja bereits ganz am Anfang verraten habe, ist das nicht so meine Stärke 😀 .

Kampot Pfeffer
Pfeffer von Uncle`s Pepperfarm

Zutaten für unser Beef Lok Lak mit Kampot-Pfeffer (für 2 Personen)

Kokosfett zum Anbraten

2 Zwiebeln

2 Paprika (optional)

400g bereits in dünne Scheiben geschnittenes Rindfleisch

Fischsoße

Sojasoße

Salz

schwarzer Kampot-Pfeffer

1 Limette

Reis (optional)

2 Eier (optional)

So einfach wird’s gemacht

Zu allererst hat der Basti das Rindfleisch in Streifen geschnitten und mit schwarzem Kampot-Pfeffer, Salz und Sojasoße mariniert.

Danach empfehlen wir die Pfeffersoße anzurühren, damit sie durchziehen kann. Dazu gebt ihr einfach 2 Teelöffel schwarzen Kampot-Pfeffer, ½ Teelöffel Salz, den Saft einer Limette und 1 Teelöffel Fischsoße in eine Schüssel und verrührt alles gut.

Falls ihr wie wir Reis zu dem Gericht essen wollt, solltet ihr den natürlich auch rechtzeitig ansetzen. Denn wenn das Fleisch einmal im Wok ist, geht alles ganz schnell. In Kambodscha gibt es zu dem Gericht jedenfalls immer Reis und einen kleinen Deko-Salat, bestehend aus Gurke, Tomate, Salatblättern und Möhren.

Weiter geht’s im Wok: Bevor Basti die in Ringe geschnittenen Zwiebeln im Kokosfett angebraten hat, hat er die Paprika schon mal in Streifen geschnitten. Sobald dann die Zwiebeln im Wok Zwiebeln glasig werden, könnt ihr das Fleisch dazugeben und kurz anbraten. Danach haben wir (also der Basti) noch etwas Fischsoße in den Wok gegeben und zum Schluss die geschnittene Paprika. Ihr könntet statt der Paprika auch Tomaten verwenden oder einfach gar nichts weiter dazugeben.

Und das war es dann auch schon. Basti hat uns noch 2 Spiegeleier gebraten, weil das in Asien auch so üblich ist. Aber das könnt ihr machen, wie ihr wollt.

Wissenswertes zu Fischsoße

Zur Fischsoße: Wir haben uns thailändische Fischsoße (Sqid Brand) und japanische Sojasoße (Kikkoman) bei Amazon bestellt. Wer ein bisschen mehr Geld ausgeben kann, dem empfehlen wir Fischsoße von der vietnamesischen Insel Phu Quoc. Genauso wie in Kampot der beste Pfeffer der Welt wächst, wird in Phu Quoc die beste Fischsoße der Welt hergestellt. Wir waren vor 2 Jahren dort und haben uns selbst von dem grandiosen Geschmack überzeugen können. Unseren Bericht über die Insel könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Avocado-Brot mit Kampot-Peffer

Für alle, die wie ich nicht so begabt am Herd sind, habe ich noch ein ganz simples Frühstücks-Rezept: Avocado-Brot mit Kampot-Pfeffer. Spätestens seit Australien (der Avo-Toast ist dort das Frühstücks-Gericht schlechthin) bzw. schon seit Myanmar (dort gibt es unglaublich leckere Avocados) möchte ich nicht mehr ohne mein Avocado-Brot leben. Richtig gut schmeckt es, wenn ihr noch Pfeffer darauf streut und Tomaten dazu esst. Ein pochiertes Ei passt auch perfekt dazu.

Getrunken habe ich an diesem Morgen übrigens einen Banana-Coffee-Shake. Dieses unglaublich leckere Getränk habe ich ebenfalls im schönen Vietnam kennen und lieben gelernt :). Ich mixe dafür einfach kalten Kaffe mit einer Banane und etwas Magerquark. Wer es gern süßer mag, kann noch Honig oder (typisch vietnamesisch) gesüßte Kondensmilch dazugeben. Na dann, guten Appetit!

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