Ein Zug brachte uns von Tainan ins 45 Minuten entfernte Kaohsiung (164 NTD für uns beide, ca. 4 Euro). Die Stadt oder besser gesagt Großstadt hat mir neben Keelung am besten gefallen in Taiwan.
Sie besitzt – ebenso wie Taipei – ein hervorragend ausgebautes MRT-System und sie bietet viel: unter anderem eine Insel, auf der man wunderbar Radfahren kann (Cijin), eine unterirdische Kunstinstallation (Dome of Light), eine riesige Shopping-Mall, einen wunderschönen See mit den Tiger and Dragon Pagodas und eine gute Busverbindung in den Strandort Kenting.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass wir nicht nur zwei Tage in Kaohsiung verbracht haben. Vor allem weil wir wieder ein super Hotel hatten (mit einem riiiiiieeeesigen Bett), das uns „nur“ 19 Euro die Nacht gekostet hat – inklusive Frühstück.
Fahrradtour auf der Insel Cijin
Einen ganzen Tag haben wir auf der Insel Cijin verbracht, die man ganz einfach mit der Fähre erreichen kann (25 NTD pro Person, ca. 60 Cent). Dort angekommen, haben wir uns gleich Fahrräder ausgeliehen und sind zu dem Leuchtturm geradelt.
Danach sind wir an der Küste entlang gefahren und haben hin und wieder einen Tempel-Stop eingelegt oder uns eine Markthalle angeschaut. In der Markthalle gab es allerdings ausschließlich getrockneten Fisch (so viele Stände und alle haben getrockneten Fisch verkauft).
Gegessen haben wir dann an einem Buffet-Restaurant – davon gibt es übrigens sehr viele in Taiwan. Auf unseren Tellern landete leckerer Fisch, Gemüse und Reis. Wenn das mal nicht super gesund war 🙂 .
Dream Mall in Kaohsiung
An unserem zweiten Tag sind wir der Hitze entflohen, indem wir uns die Dream Mall angeschaut haben. Es ist die größte Mall in Taiwan. Gekauft haben wir aber nichts (wir müssen schließlich sparen). Außerdem war die Mall (wie so viele in Asien) total unübersichtlich.
Der Dome of Light
Sehenswerter war da der Dome of Light. Das ist eine öffentliche Kunstinstallation in der Formosa Boulevard MRT Station, die von einem Italiener entworfen wurde und in die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde unterteilt ist.
Ganz in der Nähe der Station waren wir dann auch essen. In einem kleinen Restaurant, in dem es unter anderem leckere Green-Onion-Teilchen wie diese hier gab.
In dem nächsten Beitrag geht es dann um den Strandort Kenting und die Tiger and Dragon Pagodas.